Akkupunktur in der Schwangerschaft

Was probiert man nicht alles in der Schwangerschaft und ist es nicht so, dass man sich mit allen Möglichkeiten auseinandersetzt sich auf die Geburt richtig vorzubereiten? Aber kann man das überhaupt? Erwischt es einen nicht trotzdem wie eine Welle die man zuvor noch nicht kannte?

Ich für meinen Teil bin ein Mensch, der immer voller Euphorie an die Dinge herantritt und sich total in etwas hineinstürzt. So auch bei meiner ersten Schwangerschaft. Ich musste alles testen und ausprobieren und habe Bücher bis zum Abwinken verschlungen. Wenn ich ehrlich sein darf, habe ich nichts davon gebrauchen können. Das Schwangerschaftsyoga hat mir allerdings definitiv geholfen und auch die Akkupunktur möchte ich nicht missen.

Ich war allerdings nur die ersten 4 Monate bei der Akkupunktur und das war aufgrund meiner wöchentlichen Kopfschmerzen, die mich pünktlich jeden Mittwoch außer Gefecht gesetzt haben.

Aber was ist Akkupunktur eigentlich?

Die Akkupunktur stammt aus der TCM, die sich als ganzheitliche Medizin versteht. Es kommt also nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Emotionen und den Geist an. Mittlerweile gibt es die TCM seit ca 3000 Jahren. Bei der Behandlung werden feine Nadeln auf so genannte Meridiane gestochen. Diese Meridiane liegen in Energiebahnen die durch unseren Körper fließen. Störungen im „Energiekreislauf“ können bestimmte Beschwerden verursachen, die wiederum Krankheiten auslösen können. Bei der Akupunktur werden also jene Punkte ausgewählt, mit deren Hilfe eine Stagnation beseitigt werden kann.

Akupunktur Frauenhand

Viele Frauen greifen in der Schwangerschaft gerne auf die TCM zurück, da viele konventionellen Behandlungsmethoden in der Schwangerschaft aufgrund von Kontraindikationen nicht möglich sind. Akupunktur ist bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden, in der Geburtsvorbereitung, bei der Geburt und auch im Wochenbett einsetzbar.

Bei folgenden Punkten kann die Akkupunktur helfen:

  • Übelkeit & Erbrechen
  • Sodbrennen & Verdauungsproblemen
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Einschlaf- und Durchschlafbeschwerden
  • Wassereinlagerungen

Es gibt außerdem die geburtsvorbereitende Akkupunktur. Normalerweise beginnt man ab der 36. Schwangerschaftswoche mit der Behandlung. Bis zur Geburt sollten drei bis vier Sitzungen durchgeführt werden. Jeder der wöchentlichen Termine dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein komplikationsfreier Schwangerschaftsverlauf. Es soll den Geburtsverlauf verkürzen und schmerzlindernd wirken.

Folge uns auf Instagram

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.