Baby Pucken – Fragen & Antworten

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Pucken ist ein Thema, welches Meinungen spaltet. Von Hebammen empfohlen, warnen Ärzte und Ärztinnen jedoch immer wieder vor den Gefahren der Wickeltechnik. Wir liefern euch in diesem Beitrag Antworten auf die meistgestellten Fragen.

1.Was ist Pucken?

Als Pucken definiert man eine spezielle Wickeltechnik für Babys. Hierbei werden die Neugeborenen eng in ein Tuch eingewickelt und „gepuckt“. Viele Stimmen sprechen sich für diese Technik aus und sind sich sicher, dass die Enge dem Baby die Geborgenheit gebe, die es aus dem Bauch der Mutter kenne. Das Einpacken verhindert außerdem den Moro-Reflex, der Säuglinge unkontrolliert Zucken lässt und oftmals störend beim Schlafen ist. 

2. Wie pucke ich richtig?

Am besten ist es, das Pucken nachts und nur zum schlafen anzuwenden. Am besten gelingt das mit einem großen Mulltuch oder aber auch einem Pucksack. Eine großes Mulltuch muss durch eine speziellen Wickeltechnik eng eingeschlagen werden. Wie genau das funktioniert erfahrt ihr bei Punkt 8.

3. Welches Tuch eignet sich am besten?

Um ein Gespür für die richtige Technik zu bekommen und um zu sehen, ob euer Baby das Gefühl des Puckens überhaupt mag, empfehlen wir mit einem großen Tuch zu starten. Unsere Tücher von Born Copenhagen werden aus 100% GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt. Sie bestechen durch die weichen, leichten und atmungsaktiven Materialien. Sie sind außerdem richtige Allrounder und können auch als Unterlage beim Stillen oder als Unterlage auf der Wickelauflage  verwendet werden. Mit der perfekten Maße von 120 x 120 cm seid ihr ideal auf das Pucken vorbereitet. 

4. Wann sollte man nicht pucken?

So verlockend es sich auch anhört, das Babys durch das Pucken besser schlafen: Diese Wickeltechnik ist nicht für jeden geeignet. Sollten eure Zwerge eine Hüft-Beuge-Schiene oder Spreizhose tragen, darf nicht gepuckt werden, da das Pucken zu einem Hüftschaden führen könnte. Auch bei Fieber sollten Babys nicht eng eingepackt werden, damit es nicht zu einem gefährlichen Hitzestau kommt.

5. Wann kann pucken hilfreich sein?

Studien zeigen, dass diese Wickeltechnik tatsächlich positive Auswirkungen auf Babys hat. So schlafen gepuckte Kinder im Durchschnitt länger und werden durch das unterbinden des Moro-Reflexes zwischendurch weniger spontan munter. Es fördert also den ruhigeren Schlaf unseres Nachwuchses. Ebenso ließ sich in Untersuchungen beobachten, dass vor allem Schreibabys durch das Pucken schneller beruhigt werden konnten und die Schreidauer insgesamt deutlich abnahm. Außerdem soll das Pucken zur Akzeptanz der gesünderen Rückenlage beitragen, wenn das Baby sonst lieber in Bauchlage schläft.

6. Ist pucken gefährlich?

Wie bereits beschrieben, solltest du dein Baby nur in den ersten Lebenswochen pucken. Um mögliche Gefahren zu vermeiden, solltest du auf folgende Punkte achten, wenn du dein Baby puckst:

  • verwende eine belüftete Matratze
  • keine luftdichten Matratzenauflagen wie z.B. Moltonauflagen in den ersten Monaten
  • Raumtemperatur sollte zwischen 18 °C und maximal 20 ° C liegen, um einen Hitzestau zu vermeiden
  • Frischluft, aber keine Zugluft (vor dem Schlafengehen ordentlich lüften)
  • Baby in Rückenlage ablegen
  • keine Mützen oder zusätzliche Kuscheldecken, usw.
  • Nicht zu eng pucken (Risiko für eine Hüftdysplasie, Nerven könnten abgeklemmt und die Atmung beeinträchtigt werden v. a. beim Schreien und Weinen 

7. Was drunter tragen?

In den kalten Wintermonaten kann das Kind einen langärmligen Body und eine Leggings (alternativ einen Strampler) tragen. Sollte es sehr kalt im Raum sein, kann man zusätzlich eine leichte Decke oder einen Schlafsack verwenden.

8. Anleitung für richtiges Pucken: 

  1. Das Tuch wird zunächst in Form einer Raute auf den Wickeltisch gelegt.
  2. Die obere Spitze wird nach unten eingeschlagen.
  3. Das Baby wird nun mit seinem Nacken auf die entstandene Kante gelegt.
  4. Achte darauf, dass die Arme des Babys parallel am Körper anliegen.
  5. Die rechte Seite der Decke wird über das Baby gelegt und auf der linken Körperseite unter dem Rücken fest eingesteckt.
  6. Nun wird die untere Spitze der Decke nach oben geschlagen (etwa bis zur Brust des Kindes).
  7. Zum Schluss wird die linke Seite der Decke über den Körper gelegt und unter dem Rücken des Babys eingesteckt.

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