Baby Pucken – Fragen & Antworten

Pucken ist ein Thema, welches die Meinungen spaltet. Von Hebammen sehr empfohlen, heben Ärzte immer wieder kritische Stimmen gegenüber dieser Methode. Wir haben euch hier im Beitrag reichlich Informationen über das Pucken aufgezählt und beschrieben worauf man achten sollte. 

Säugline, insbesondere Frühchen, sind oft noch sehr überfordert mit den neuen Gegebenheiten und Reizen die nach der Geburt auf sie einströmen. Wenn Babys  oder Frühchen zur Welt kommen, ist das Nervensystem bei weitem nicht vollständig ausgereift.

7 Tipps & Tricks rund um das Pucken 

1.Was ist Pucken?

Als Pucken definiert man eine spezielle Wickeltechnik für Babys. Hierbei werden die Neugeborenen eng und fest in ein Tuch eingewickelt und „gepuckt“. Viele Stimmen sprechen sich für diese Technik aus und sind sich sicher, dass die Enge dem Baby die Geborgenheit gebe, die es aus dem Bauch der Mutter kenne. Das Einpacken verhindert außerdem den so störenden Moro-Reflex, der Säugline unkontrolliert Zucken lässt und so störend beim Schlafen ist. 

2. Wie pucke ich richtig?

Am besten ist es, das Pucken nachts und nur zum schlafen anzuwenden. Am besten gelingt das mit einem großen Mulltuch oder aber auch mit einem eigens angefertigten Pucksack. Eine großes Mulltuch muss mit einer speziellen Wickeltechnik eng eingeschlagen werden. Wie genau das funktioniert haben wir euch bei Punkt 8 genau beschrieben.

3. Welches Pucktuch braucht man?

Um ein Gespür für die richtige Technik zu bekommen und um zu sehen, ob euer Baby das Gefühl des Puckens überhaupt mag, empfehlen wir mit einem großen Tuch zu starten. Unsere Tücher von Born Copenhagen werden aus 100% GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt. Sie bestechen durch die weichen, leichten und atmungsaktiven Materialien. Sie sind außerdem richtige Allrounder und können auch als Unterlage beim Stillen oder als Unterlage auf der Wickelauflage  verwendet werden. Mit der perfekten Maße von 120 x 120 cm seid ihr ideal auf das Pucken vorbereitet. 

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4. Wann sollte man nicht pucken?

So verlockend es sich auch anhört, das Babys durch das Pucken besser schlafen: Diese Wickeltechnik ist nicht für alle Babys die richtige Methode. Sollten eure Zwerge eine Hüft-Beuge-Schiene oder Spreizhose tragen, darf nicht gepuckt werden, da das Pucken zu einem Hüftschaden führen könnte. Auch bei Fieber sollten Babys ebenfalls nicht eng eingepackt werden, damit es nicht zu einem gefährlichen Hitzestau kommen kann.

5. Wann sollte man pucken?

Der häufigste Grund für das Pucken sind Schreiattacken, die durch den Moro-Reflex ausgelöst wurden. Dieser Reflex tritt nur in den ersten drei bis fünf Monaten auf. Mit Hilfe der Pucktechnik sind die Babys ruhiger und der Moro-Reflex kann aufgrund der Enge zurückgehalten werden. Auch bei Blähungen kann man die Pucktechnik gerne ausprobieren. Aufgrund der angenehmen Wärme schläft dein Baby nämlich besser ein und hat weniger Blähungen.

6. Ist pucken gefährlich?

Wie bereits beschrieben, solltest du dein Baby nur in den ersten Lebenswochen pucken, um mögliche Gefahren zu vermeiden. Auf folgende Punkte solltest du achten, wenn du dein Baby puckst:

  • Vermeidet Hitzestau
  • verwende eine belüftete Matratze
  • keine uftdichten Matratzenauflagen wie z.B. Moltonauflagen in den ersten Monaten
  • Raumtemperatur sollte zwischen 18 °C und maximal 20 ° C liegen
  • Frischluft, aber keine Zugluft (vor dem Schlafengehen ordentlich lüften)
  • Rückenlagen
  • keine Mützen oder zusätzliche Kuscheldecken, usw.
  • Nicht zu eng pucken

7. Was drunter tragen?

In den kalten Wintermonaten kann das Kind einen langärmligen Body und eine Leggings (alternativ einen Strampler) tragen. Sollte es sehr kalt im Raum sein, kann man zusätzlich eine leichte Decke oder einen Schlafsack verwenden.

8. Anleitung: 

  1. Das Tuch wird zunächst in Form einer Raute auf den Wickeltisch gelegt.
  2. Die obere Spitze wird nach unten eingeschlagen.
  3. Das Baby wird nun mit seinem Nacken auf die entstandene Kante gelegt.
  4. Achte darauf, dass die Arme des Babys parallel am Körper anliegen.
  5. Die rechte Seite der Decke wird über das Baby gelegt und auf der linken Körperseite unter dem Rücken fest eingesteckt.
  6. Nun wird die untere Spitze der Decke nach oben geschlagen (etwa bis zur Brust des Kindes).
  7. Zum Schluss wird die linke Seite der Decke über den Körper gelegt und unter dem Rücken des Babys eingesteckt.

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