Babyschwimmen

Als unsere Tochter 12 Wochen alt war, haben wir mit dem Babyschwimmen begonnen und sie hat es geliebt. Sie war genau in ihrem Element und wir konnten uns gar nicht satt sehen an ihrem unbändigen Strahlen. Für mich war es von Anfang an klar, dass wir zum Babyschwimmen gehen. Ob es hierbei irgendwelche Studien gibt oder ob es die frühkindliche Entwicklung fördert, war mit damals nicht wichtig. Ich wollte einfach Zeit zu dritt verbringen und meiner Tochter etwas Gutes tun. 

Für Babys ist Wasser das elementarste Element. Sie fühlen sich geborgen und werden an das Gefühl im Mutterleib erinnert. Allerdings sollte auch immer klar sein, dass beim Babyschwimmen die Devise “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” nicht gilt.

Grundsätzlich wird empfohlen, ab der 12. Lebenswoche mit dem Schwimmen zu beginnen. Erst dann hat sich das Immunsystem soweit entwickelt, dass die Kleinen ihre Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad selbstständig regulieren können. Aber Achtung, jedes Kind ist unterschiedlich. Unsere Tochter ist leider ein sehr kälteempfindlicher Typ und ihr war des öfteren kalt. Das hat sich aber 3 Jahre später auch nicht verändert und wir haben beim anziehen danach immer sofort darauf geachtet sie warm zu halten.

Baby mit Schwimmreifen

Es gibt eine große Bandbreite an positiven Fähigkeiten, die mit dem Babyschwimmen einhergehen. Ein isländisch- britisches Forscherteam hat herausgefunden, dass Babys, die frühzeitig regelmäßig baden gehen einen verbesserten Gleichgewichtssinn sowie ein ausgeprägtes Koordinationsvermögen besitzen. Die verbesserte Motorik wirkt sich später auch positiv auf die kognitiven Fähigkeiten von Kindern aus. Zudem kann sich das Babyschwimmen positiv auf die Kontaktfreudigkeit der Kleinen auswirken. Das Atemsystem von Neugeborenen muss sich mit der Zeit erst noch entwickeln. Auch hierbei kann das Babyschwimmen unterstützend wirken

Wichtig beim Babyschwimmen ist es, vorbereitet zu sein und alle wichtigen Utensilien in der Schwimmtasche dabei zu haben.

  • Schwimmwindeln** – Babys benötigen keine Badehosen oder gar Badeanzüge, auch wenn es furchtbar niedlich aussieht aber sie sollen sich so frei wie möglich fühlen
  • Baby Schwimmtrainer** 
  • Babybademantel/ Kapuzenhandtuch** – gleich beim Rausgehen aus dem Wasser ist es wichtig sie ganz fest abzutrocknen und sie so schnell wie möglich wieder in warme Söckchen zu stecken.
  • Babycreme oder Öl** – dieser Punkt ist ganz individuell und auf jedes Baby anders umzulegen.
  • Klarerweise sollte man auch seine eignen Badeutensilien nicht vergessen.

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