Das Wochenbett

Wochenbett – was ist wirklich wichtig?

Man hört so viel während der Schwangerschaft über das Thema Wochenbett aber hat in den 40 Wochen viel mehr um die Ohren und doch auch kein großes Interesse sich darauf vorzubereiten. Im Vordergrund steht das Neugeborene und nicht man Selbst.

Viele frisch gebackenen Mamis sind in der Obhut einer privaten Hebamme oder nehmen eine Hebammenpflege in Anspruch. Ein Hausbesuch kostet etwa € 90,-. Von der Krankenkasse werden etwa ein Drittel der Kosten für die Hausbesuche – in der ersten Zeit täglich und bei Bedarf bis zu acht Wochen nach der Geburt – rückerstattet.

Dennoch sollte man sich auch selbständig auf das Wochenbett vorbereiten und sich damit auseinandersetzen was in den folgenden 6-8 Wochen nach der Geburt auf einen zukommen wird.

Zu Beginn wird der hormonelle Umschwung einschlagen und neben den großen Glücksgefühlen werden die meisten wahrscheinlich auch vom Baby Blues nicht verschont werden.  Auch die Heilung der Geburtsverletzungen, unabhängig von Kaiserschnitt- oder natürlicher Geburt spielt in der Zeit danach eine große Rolle. Wie schnell jede Mama wieder auf die Beine kommt und fit genug ist wieder am Alltag teilzuhaben, ist natürlich von Frau zu Frau unterschiedlich. Sehr bald wird man den Drang verspüren Familie und Freunde zu besuchen und sich auch samt neuem Kinderwagen vor die Türe zu wagen. Wichtig ist hier allerdings auf das eigene Wohlergehen zu achten und in sich hinein zu hören wie man sich gerade fühlt. Eine fitte Mama ist für das Baby natürlich von immenser Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, sich die Zeit nehmen die man braucht. Das eigene Umfeld wird es bestimmt verstehen, wenn man einen oder zwei Gänge herunterschalten.

Anfangs wird der Partner für Haushalt, kochen und was sonst so anfällt verantwortlich sein. Gut ist es auch, dem anstehenden Besuch vorab ein Zeitlimit zu setzen und zu erklären, dass man als Familie einfach viel Zeit braucht um sich an alles zu gewöhnen. Man kann noch so viel lesen und versuchen sich vorzubereiten, dennoch ist alles neu und man muss sich erst mal in seiner Rolle finden und einspielen.

Mama mit Baby


Folgende Punkte werden im Wochenbett nützlich werden:

1. die Couch ist das neue Zuhause

Die Kleinen können zu “Dauernucklern“ mutieren und da man durch die Geburt selbst geschwächt ist, sollte man es sich hier besonders gemütlich machen. Wichtige Utensilien sind: Feuchttücher, Windeln, Stoffwindeln, Stillkissen, Stilleinlagen, Wundsalbe, Babynestchen, Handcreme, Lippenbalsam, Haargrummi, Wasserflasche, Snacks, ein gutes dickes Buch, Kopfhörer, der ein oder andere Podcast und viele Kuscheldecken.

2. der Lieferservice wird zum guten Freund

Die ersten zwei Wochen verbringt man für gewöhnlich noch zu Zweit, und beim Kochen wird man noch tatkräftig von seinem Partner unterstützt. Wenn der Partner von der Arbeit gerufen wird, der Vaterschaftsurlaub vorbei ist, und man noch an die Couch gefesselt ist oder aber auch einfach keine Zeit hat um zu kochen, kann man sich gerne beim Lieferservice bedienen lassen. Mjam.at, Lieferservice.at, Foodora usw. bieten eine große Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten.

3. Auf die richtige Kleidung kommt es an

Cosy Pyjamas, gemütliche Loungewear, stillfreundliche Joggingsets sind aus dem Schrank ab nun nicht mehr wegzudenken.

4. Hygiene ist das A&O

Ja jetzt wird es gefährlich ehrlich. Aber seien wir mal realistisch, niemand wird bei dem entzückenden neuen Erdenbürger an Wochenfluss, Binden und Hämorrhoiden denken. Dennoch dürfen auch diese Themen nicht vergessen und unterschätzt werden.

Bis sich die Gebärmutter nach der Geburt zurückgebildet hat, dauert es im Durschnitt 4-6 Wochen. In dieser Zeit regeneriert sich die Gebärmutter und es kommt zu vermehrtem Wundfluss und Sekretbildung. Hier helfen Binden und Netzhosen welche man im Spital oder in der Apotheke erhalten kann.

Falls das Sitzen zu Schmerzen führt, kann es sein, dass sich während der Geburt Hämorrhoiden gebildet haben. Diese sind druckempfindlich und verschlimmern sich bei Stuhlgang, langem Sitzen und Liegen. All dies ist unvermeidbar, daher helfen Salben mit einem Lokalanasthätikum. Dieses bekommt man entweder gleich im Krankenhaus oder in der Apotheke.

5. Nahrung

Egal ob man sich für das Fläschchen oder Stillen entscheidet, man ist für sein Kind die beste Mutter die es sich wünschen kann.

Als Stillmama wird es Anfangs wahrscheinlich etwas schmerzhaft werden. Deshalb ist es immer gut, Brustwarzen und Wundsalben zuhause zu haben. Auch Stillkompressen bieten hier Abhilfe und beugen vor. Zu beginn wird ein großer Prozess des Kennenlernens für das Kind und seine Mama von statten gehen. So genanntes Clusterfeeding, also Rund um die Uhr stillen, ist völlig normal und fördert die Milchproduktion. Je mehr man sein Baby anlegt, um so mehr Milch wird produziert. Hier herrscht, ganz einfach gesagt, das Angebot&Nachfrage Prinzip. Wichtig ist es geduldig zu sein. Nicht nur mit sich selbst sondern auch mit dem Neuankömmling. Nach dem ersten Monat, ist man eingespielter und hat so seine Tipps und Tricks auf Lager, wie man sich zu zweit am besten arrangiert. Zu Beginn verliert man auch gerne mal den Überblick. Hierfür gibt es einige Apps, so genannte Stilltracker, die einem helfen, den Stillkreislauf im Überblick zu behalten.

Wenn man sich aus persönlichen- oder medizinischen Gründen entscheidet zum Fläschchen zu greifen, ist es wichtig, die optimale Nahrung für sein Baby zu finden. Mit Hilfe von zertifizierten Tests kann man nachlesen welche Produkte die besten Inhaltsstoffe enthalten. Von Vorteil ist außerdem ein Sterilisator für die Fläschchen. So werden alle Bakterien abgetötet und das Baby kann keine Infektionen bekommen.

Es gibt auch die Möglichkeit eigene Milch abzupumpen und durch eine Flasche zu geben.  Neben Handpumpen gibt es auch elektrische Pumpen die schnell und ergiebig die Milch aus der Brust der Mutter in eigene Flaschen pumpen. Muttermilch kann so außerdem eingefroren und aufbewahrt werden. Sie ist nämlich nicht nur als Nahrungsmittel sondern auch universell als Seife bei Neurodermitis, als Creme zB. bei Sonnenbrand und zur Schmerzlinderung bei Babys wundem Po verwendbar. Eine Milchpumpe kann normal im Handel erworben werden oder aber auch gegen Vorlage eines Verordnungsscheines in einem Sanitätshaus geliehen werden.

Hier die Links der oben genannten Helferlein im Wochenbett und danach.

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