Hilfe mein Baby weint! – High Need Baby, Schreibaby, Reizüberflutung?

Was bedeutet High Need?

„Mein Baby weint so viel. Ist das bei dir auch so?“

„Ja, es weint schon, wenn es Hunger hat oder es mal etwas zwickt.“

„Nein, so meinte ich das nicht. Mein Baby weint die ganze Zeit. Ich schaffe das nicht mehr.“

„Oh nein, das tut mir leid für dich. Hast du schon mal was über High Need-Babys gehört? Vielleicht kannst du damit etwas anfangen und bekommst ein paar Tipps.“

So oder so ähnlich könnte eine Unterhaltung zwischen zwei Mamas stattfinden. Denn manche Eltern merken, ihr Baby ist anders. Es weint mehr, es fordert mehr, es will immer getragen werden und vor allem sind diese Eltern einfach viel erschöpfter als andere Eltern, die sie kennen. Wenn ihr euch davon angesprochen fühlt, dann kann es sein, dass euer Baby vielleicht ein High Need-Baby ist.

 

Wie äußert sich High Need?

  • „Intense“: Die Betreuung Deines Babys ist intensiv
  • „Hyperactive“: Dein Baby wirkt fast hyperaktiv
  • „Draining“: Dein Baby ist anstrengend
  • „Feeds Frequently“: Dein Baby will ständig gefüttert werden
  • „Demanding“: Dein Baby ist sehr fordernd
  • „Awakens frequetly“: Dein Baby wacht ständig auf
  • „Unsatisfied“: Dein Baby wirkt oft unzufrieden
  • „Unpredictable“: Dein Baby ist unberechenbar
  • „Super-Sensitive“: Dein Baby ist übersensibel
  • „Can’t put baby down“: Dein Baby lässt sich nicht ablegen
  • „Not a self-soother“: Dein Baby kann sich nicht selbst beruhigen
  • „Separation sensitive“: Deinem Baby fallen Trennungen schwer

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Mit unserem Code „NEED5 schenken wir euch bei eurem Einkauf in unserem Onlineshop 5€. Musselintüchter zum Pucken können gerade bei High Need Babys sehr von Vorteil sein.

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Was kann ich tun?

Diese Situation ist fordernd und meist neu für Eltern. Umso wichtiger ist es, darüber zu sprechen und sich mit ebenfalls betroffenen Eltern auszutauschen.

So könnt ihr euer Baby in einer aktiven Schreiphase unterstützen:

  • die Umgebung bzw. Situation für einen Moment (oder sogar ganz) verlassen
  • einen ruhigeren, dunkleren Ort aufsuchen 
  • mit leiser, sanfter Stimme das Baby beruhigen. Auch wenn das in der Situation vielleicht kaum zu hören ist, das Baby merkt das.
  • Das Baby sanft und ruhig wiegen, kann sehr beruhigend wirken (manche Babys zwischen zwei Wochen und vier Monaten mögen es nicht, berührt zu werden, wenn sie überreizt sind, weil genau das viele Kuscheln sie stresst)
  • sanfte, leise Musik abspielen
  • Pucken – Hierfür gibt es bereits einen passenden Text von uns. Schaut gerne vorbei und findet alle Tipps und Tricks dazu. Hier gehts zum Beitrag.

In unserem Shop findet ihr außerdem die perfekten Puckwindeln, um euer Baby zur Ruhe kommen zu lassen.

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Tragen

Tragen, und das am besten den ganzen Tag. Das kann wirklich anstrengend werden. Darum ist eine Trage von Vorteil. High Need Babys brauchen besonders viel Körperkontakt und lassen sich meist nur unter Protest ablegen. Da Stillstand für die Babys eher als unangenehm empfunden wird, ist ein Tragetuch oder eine Babytrage der optimale Begleiter. 
Aber Achtung! Manche High Need Babys können anfangs mit Körperkontakt nicht gut umgehen. Nehmt das nicht persönlich. Geht auf euer Kind ein und tastet euch langsam voran.

Ruhephasen

Entspannungs- und Erholungsphasen sind für alle Kinder wichtig. Bei High Need Kindern sollte man speziell darauf achten, dass diese Phasen auch wirklich eingehalten werden. Denn die Müdigkeit kommt schnell und dann sind eure Babys nur mehr schwer zu beruhigen. Also zieht euch zurück und achtet darauf, dass auch am Tag Zeit zum Verarbeiten von Eindrücken bleibt.  

Massage

Auch hier haben wir bereits einen spannenden Text für euch zusammengefasst. Hier gehts zum Beitrag

Hilfe annehmen

Ihr seid natürlich für eure Kinder die Superhelden, aber auch die brauchen mal eine Pause. Ja, ihr könnt euer Baby super beruhigen, aber wenn ihr ausgebrannt seid, könnt auch ihr irgendwann nicht mehr. Wenn ihr die Möglichkeit habt euch Unterstützung zukommen zu lassen, dann nehmt diese Hilfe an. Sei es ein Spaziergang mit der Oma im Kinderwagen oder ein ruhiger Nachmittag alleine mit dem Papa. All das wird euch helfen wieder neue Energie zu tanken.

Musik

Beruhigungs- und Entspannungsmusik können helfen euer Baby zu entspannen. Vielleicht habt ihr bereits euren Bauchzwerg Musik vorgespielt. Das kann sehr gut zur Beruhigung beitragen. Probiert es aus!

Seid euch sicher, irgendwann schläft auch euer Baby ein. Und denkt daran, euer Baby ist perfekt so wie es ist & ihr seid wahre Superhelden. 

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