Was tun bei Koliken – 13 Tipps und Tricks um die 3- Monats Koliken gut zu überstehen

Dein Baby ist gerade auf der Welt und schon wirst du mit einem weinendem kleinen Säugling konfrontiert. Oft beginnen die Krämpfe bereits in den ersten zwei Wochen, manchmal erst im zweiten Monat und in den meisten Fällen verschwinden die Koliken im vierten Lebensmonat. Aber 16 Wochen können sehr sehr lange sein, wenn man seinem Baby nicht helfen kann.  

Wo liegt die Ursache?

Eine eindeutige Erklärung gibt es nicht aber es kann durch eine Unreife des Verdauungs- und Nerventraktes kommen bzw. Durch zu schnelles Trinken, falsches Anlegen, einen zu starken Milchspendereflex und Luftschlucken verstärkt werden.  

Wie erkenne ich, dass es Koliken sind? 

Schmerzverzehrendes und herzzerreissendes Weinen vorwiegend zur Abendstunde sind das hauptzeichen für koliken. Die kleinen ziehen die Beine an, das Gesicht läuft rot an und ab und schaffen es die Babys ein paar Blähungen los zu werden. 

Das Hilft!

13 Tipps um es durch die drei Monatskoliken zu schaffen.  

Massieren

Sanfte Bewegungen im Uhrzeigersinn mit der flachen Hand – auch Fußmassage hilft. 

Strampeln

Ausstrampeln gegen weiche gegenstände. Damit wird die Verdauung angeregt. 

Wärme

Wärmeflasche oder Kirschkernkissen tun dem Bauch eures Babys immer gut. 

Tragen

Entweder klassisch im Fliegergriff oder im Tragetuch oder einer anderen Tragehilfe.  

Abhalten oder Windelfrei

Dabei stützen die Eltern ihr unten nacktes Baby an den Oberschenkeln, lehnen seinen Oberkörper/Rücken gegen den eigenen Bauch und geben ihm so den Halt, den es selbst noch nicht hat. Überflüssige und quälende Luft im Darm kann so entweichen. 

Fencheltee

Als Zusatz, ntl. Ungesüßt. Vor dem 6. lebensmonat sollte man allerdings auf zuviel zusätzliche FLüssigkeit verzichten.  

Bäuchleinöl  

Sanftes Einmassieren von verschiedenen Bäuchleinölen lindert die Krämpfe.

Kümmelzäpfchen  

Kümmel ist ein echtes Hausmittel und schon lange für seine beruhigende Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden und auf die Muskulatur im Verdauungstrakt bekannt.

Warmes Bad 

Wie bei der Wärmeflasche und dem Kirschkernkissen führt die Wärme zur Entspannung des Darms. 

Darmrohr

Kann die Verkrampfung lösen, indem es den Abgang von Winden oder von Stuhl erleichtert. 

Bauchwehtropfen  

Bigaia, Mama Aua, Sab Simplex, Bäuchlein Ruh und Wohl – die bekanntesten Tropfen die wahrscheinlich schon jede Mama einmal bei ihrem Baby ausprobiert hat. 

Entlastung für Dich

Es ist alles um einiges leichter, wenn man einmal abgeben kann. Ja, du bist die Mutter aber Hilfe sollte angenommen werden und hilft ungemein. 

Gelassen bleiben  

Gut Ding braucht Weile. Leider hilft am meisten die Zeit. Meine Hebamme hat mir einen Satz gesagt, der sich bei beiden Kindern bewahrheitet hat. Die Bauchschmerzen werden besser, wenn die Babys beginnen ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Erst, wenn sie sich nicht mehr nur auf ihre Schmerzen konzentrieren, wird es ihnen besser gehen. 

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