Hilfe mein Baby zahnt – was tun?

Wenn sich die ersten Milchzähne durch das Zahnfleisch schieben, sorgt das bei den meisten Kindern für Schmerzen. Wie wir sie dabei am besten unterstützen können und was es sonst noch so über das Zahnen zu wissen gilt, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Daran erkennst du, dass dein Baby zahnt:

Folgende Symptome können auftreten. Achtung! Nicht alles tritt gleich intensiv oder in Kombination auf. 

  • Gegenstände, Finger oder die eigene Hand dienen als Kaumittel
  • Verstärktes Sabbern
  • Gerötete Wangen
  • Das Zahnfleisch ist geschwollen und rot.
  • Das Baby isst weniger oder nur  weiche Lebensmittel.
  • Häufiges weinen und quengeln 
  • Unruhige Nächte 
  • Vermehrter Körperkontakt und Anhänglichkeit

Bei vielen Kindern kann auch Fieber und Durchfall ein Erscheinungsmerkmal sein. Das Immunsystem ist vorübergehend geschwächt, wodurch auch kleinere Infekte auftreten können. 

Wann beginnt das Zahnen und in welcher Reihenfolge?

Das Zahnen beginnt bereits deutlich vor Beginn des ersten Durchbruchs. Angelegt werden die Milchzähne nämlich bereits vor der Geburt. Ungefähr ab dem 6. Lebensmonat brechen die Zähne dann in Schüben durch. Eine generelle Reihenfolge gibt es hier nicht. Bei den meisten Babys brechen aber die mittleren Schneidezähne im Unterkiefer zuerst vor, dann die oberen, gefolgt von den seitlichen Schneidezähnen. Die Eck- und Backenzähne kommen zuletzt. Erst zwischen dem 20. und 30. Monat ist das Milchgebiss mit insgesamt 20 Zähnen vollständig.

Zahnen

Sollte bis nach dem 18. Lebensmonat noch kein Zähnchen sichtbar sein, empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt.

Wie lange zahnen Babys?

Wie lange dauert das ganze denn nun? Gut Ding braucht Weile. Im Durchschnitt ist aber, wie oben erwähnt, mit dem 30. Lebensmonat -also mit ca. 2.5 Jahren- alles erledigt. Und es sei gesagt, je älter die Kinder werden, umso besser können sie mit dem unangenehmen Druck umgehen.

Wie können Eltern beim Zahnen am besten unterstützen?

Die Zahnungsphase ist nicht nur für die Kleinen unangenehm sondern auch für uns Eltern. Zu gerne möchten wir ihnen die Schmerzen nehmen. Da das aber leider nicht möglich ist, haben wir hier ein paar Tipps, die die Schmerzen zumindest lindern können.

1. Kalter Waschlappen

Simpel, aber sehr effektiv ist der kalte Waschlappen: Tauche einen sauberen Waschlappen in kaltes Wasser, wringe ihn gut aus und lege ihn in den Kühlschrank. Wenn er gut gekühlt ist, faltest du ihn klein zusammen und gibst ihn deinem Baby, damit es auf ihm herumkauen kann. Achtung: Lass dein Kind dabei nicht unbeaufsichtigt! Bei dieser Hilfe beim Zahnen besteht nämlich Erstickungsgefahr. Wenn du deinen kleinen Schatz die ganze Zeit im Auge behältst, kann aber nichts passieren.

2. Gekühltes Beißspielzeug ohne Gel

Lege für diese Hilfe beim Zahnen das Beißspielzeug deines Babys in den Kühlschrank und lass es gut durchkühlen. Achte darauf, dass es sauber ist, bevor du es deinem Baby gibst. Ob Lieblingstier oder -obst, die Form spielt bei dieser Hilfe beim Zahnen keine Rolle. Wichtig ist allerdings, dass dein Kind das Spielzeug gut greifen kann. In unserem Shop haben wir eine große Auswahl an Beißringen, schau doch gerne mal vorbei! Zum Shop

3. Metalllöffel

Kühles Metall ist ebenfalls eine Hilfe beim Zahnen, da es eine schmerzlindernde Wirkung hat. Diese lässt sich gut beim Zahnen des Babys als Hilfe nutzen. Lege dazu einfach einen Teelöffel in den Kühlschrank. Wenn der Löffel kalt ist, reibst du mit seinem Rücken über das Zahnfleisch deines Babys. Beachte bei diesem Tipp zur Hilfe beim Zahnen jedoch, dass das Metall nicht zu kalt sein darf. Der Löffel sollte also nur wenige Minuten im Kühlschrank und keinesfalls im Tiefkühlfach liegen.

4. Zahnfleischmassage

Eine Hilfe bei Zahnschmerzen deines Babys ist auch eine Massage des Zahnfleisches. Wasch dir dazu gründlich die Hände, setz dich bequem mit deinem Schatz hin und massiere sein Zahnfleisch sanft mit kreisförmigen Bewegungen.

5. Lätzchen

Dieser Tipp hilft nicht bei der Schmerzlinderung beim Zahnen. Vielmehr dient er der Hygiene und ist damit ebenso wichtig wie die anderen Tipps beim Zahnen. Wenn die ersten Zähnchen das Zahnfleisch wund werden lassen, sabbert dein kleiner Schatz zunehmend. Seine Kleidung hältst du am besten mit einem Lätzchen oder einem Dreieckstuch trocken. Zudem kannst du damit sein Kinn abtrocknen und säubern. Wische vorsichtig mit Lätzchen oder Dreieckstuch über die Haut deines Babys. Dadurch vermeidest du einen Ausschlag, für den die Feuchtigkeit um den Mund sorgen könnte. Übertreibe es aber nicht mit dem Wischen. Denn wenn du es zu häufig machst, kann die Haut schnell wund werden.

6. Kuscheln mit Mama oder Papa

Gemeinsame Zeit mit den Eltern ist manchmal einfach die beste Medizin zur Schmerzlinderung beim Zahnen. Nimm dir etwas Zeit für dein Baby, setz dich bequem mit ihm hin, schalte beruhigende Musik ein und wiege dein Kind sanft. Diese kuschelig ruhige Auszeit ist nicht nur eine Hilfe beim Zahnen. Sie bringt euch beiden zudem etwas wohlverdiente Ruhe.

7. Medikamente

Sind die Schmerzen zu groß, hilft einem Baby beim Zahnen zur Schmerzlinderung nur der Einsatz eines Medikaments. Frage jedoch deinen Kinderarzt / deine Kinderärztin, bevor du schmerzstillende Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol als Hilfe beim Zahnen verwendest. Auch homöopathische Mittel können Linderung verschaffen. Informiere dich jedoch auch hier zunächst bei deinem Arzt / deiner Ärztin.

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