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1. Trimester

 

Nach der 12. Woche beträgt das spontane Fehlgeburtrisiko nur noch 1%. Ein beruhigendes Gefühl dieser Meilenstein. 

Eine Pflaume lässt sich in der zwölften Schwangerschaftswoche gut mit deinem Baby vergleichen. Es ist an die 15g schwer und 5cm groß. Jetzt hat dein Kind noch genügend Platz und bewegt sich in dieser Woche unglaublich viel, leider spürst du noch nichts davon, aber der Weg dahin ist nicht mehr weit.

Es lutscht sogar schon am Daumen und reagiert auf Druck von außen. Der Dottersack hat mit der zwölften Schwangerschaftswoche ausgedient und wird durch die Plazenta (den Mutterkuchen) ersetzt. Die Plazenta übernimmt nun die Versorgung des Babys mit Nahrung und Sauerstoff. Dein Kleines beginnt das Fruchtwasser zu schlucken und kann auch schon Schluckauf bekommen. Außerdem wird das Fruchtwasser zweimal am Tag gewechselt, um etwa den Urin des Baby abzutransportieren.

Das Bäuchlein wächst und wichtige Untersuchungen stehen an

Juhu! Du bist in der letzten Woche des ersten Trimesters angekommen. Das Risiko einer Fehlgeburt ist damit deutlich verringert. Nun wäre, wenn du das möchtest, ein guter Zeitpunkt, um all deinen Liebsten von deinem kleinen Wunder zu erzählen. Eine weitere gute Neuigkeit: deine Übelkeit wird nun deutlich weniger beziehungsweise hört ganz auf.

Tatsächlich lässt sich jetzt allmählich eine Vergrößerung des Bauches erkennen. Diese begründet sich durch die Gewichtszunahme, also die Einlagerung von Fettreserven.  Wahrscheinlich kannst du auch schon die Gebärmutter über deinem Schambein ertasten. Diese hat in etwa die Größe einer Männerfaust. Auch deine Schilddrüse wird größer und produktiver, da dein Baby Jod braucht. Deswegen ist es ratsam Jodlieferanten zu sich zu nehmen. Diese sind in diversen Fischen oder auch Algen enthalten .

Jetzt beginnt auch der Zeitraum diverser wichtiger Untersuchungen. Am bekanntesten sind vermutlich die Nackenfaltenmessung oder Fruchtwasseruntersuchung. Jedoch werden all diese Untersuchungen, bis auf Ausnahmen, nicht von der Krankenkasse bezahlt. Somit ist es dir (und deinem Partner/deiner Partnerin) überlassen, ob du/ihr diese durchführen lässt.