Ab wann schlafen Babys durch?

Baby schläft währen die Mama es sanft mit den Händen berührt

Willkommen im Club der müden Augen – ein Ort, den frischgebackene Eltern nur allzu gut kennen. Das erste Babyjahr ist eine wilde Reise, oft gezeichnet von schlaflosen Nächten, die nostalgisch an längst vergangene Partynächte erinnern. Die Frage, die uns allen auf den Lippen brennt:

Wann wird mein Baby durchschlafen?

Wir kennen das Dilemma, nicht wahr? Es scheint, als hätten einige unserer Freunde von Anfang an einen Pakt mit ihren Babys geschlossen, der das “Durchschlafen” bereits in den ersten Wochen vorsieht, während wir uns nachts, wie Hauptdarsteller in einer Parodie fühlen, die sich ohne Ende wiederholt.

Aber lasst uns eines klarstellen: Es gibt keine “guten” oder “schlechten” Schläfer. Jedes Baby hat seine eigenen Schlafgewohnheiten, und das ist völlig normal. 

Wir stecken alle im selben Boot, und das ist mehr als in Ordnung – Es ist Teil der Reise des Elternseins.

Mein Weg zur Schlafberatung für Babys und Kleinkinder

Mein Name ist Katharina Steiner, ich bin 34 Jahre alt und lebe mit meinem Sohn und meinem Mann im Herzen Wiens. Ich habe hautnah erlebt, wie Babyschlaf zur täglichen Herausforderung wird. 

Es gab Momente, in denen ich mich fragte, ob sich unser Schlafzimmer in eine Art Marathonstrecke verwandelte, auf der es darum geht, so schnell wie möglich von einer Seite des Bettes zur anderen zu sprinten, um das Baby zu beruhigen und zu stillen.

In meiner verzweifelten Suche nach Antworten stolperte ich über eine schier endlose Flut von Ratschlägen, die von “Lass dein Baby nicht zu schnell in deinen Armen schlafen, es wird nie lernen, allein einzuschlafen” bis hin zu “Du kannst dein Baby nicht verwöhnen” reichten. Verwirrt? Ich war es auch.

Doch ich entschied mich, auf mein Bauchgefühl zu hören. Und wie sich herausstellte, war ich damit nicht allein. Immer mehr von uns Eltern entscheiden sich dafür, die veralteten Ratschläge hinter sich zu lassen und stattdessen auf unsere Intuition und die Bedürfnisse unserer Babys nach Nähe und Geborgenheit zu hören.

Ich absolvierte beim Verein für ganzheitlichen Kinderschlaf meine Ausbildung zur zertifizierten Beraterin und habe ein E-Book zum Thema Babyschlaf geschrieben. Der Ratgeber bietet dir nicht nur wertvolle Tipps, sondern auch fundierte Informationen, die dich dabei unterstützen werden, die Schlafgewohnheiten deines Babys zu verstehen und zu verbessern.


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Mama hält ihr Baby im Arm und lacht ihm zu

Die Magie des Urvertrauens

Die Wissenschaft hat inzwischen unsere Überzeugung bestätigt. Untersuchungen zeigen, dass Hautkontakt und elterliche Reaktionsfähigkeit das Bindungsgefühl stärken und das Schlafverhalten positiv beeinflussen (Feldman & Eidelman, 2007). Das bedeutet, dass Geborgenheit und Sicherheit das Fundament für einen tiefen und erholsamen Schlaf sind und ein weitere Schritt in Richtung Durchschlafen darstellen.

Ein entscheidender Aspekt in der Entwicklung eines Kindes ist die Bildung von Urvertrauen. Dieses grundlegende Gefühl der Sicherheit entwickelt sich, wenn Eltern zuverlässig und sensibel auf die emotionalen sowie physischen Bedürfnisse ihres Nachwuchses reagieren. Lasst uns also gemeinsam daran arbeiten, das Urvertrauen zu stärken – durch beständige Nähe, durch das Beantworten ihrer Bedürfnisse und durch die Gewissheit, dass ihre Eltern immer eine Quelle der Sicherheit sind. Mit Geduld und Verständnis werden wir die Basis für einen gesunden Schlaf und ein glückliches Aufwachsen legen.

Gemeinsam durch die Nacht

In der modernen Gesellschaft fehlt oft das unterstützende “Dorf” bei der Kinderbetreuung, das in früheren Zeiten vorhanden war. 

Das bedeutet, dass wir als Eltern eine wichtige Rolle dabei spielen, ein solides Sicherheitsnetz zu schaffen und unser Wissen über Schlafförderung anzusammeln. Durchschlafen ist nicht nur für das Baby wichtig, sondern auch für die Erholung der Eltern. Denn eine zufriedene Mutter oder ein zufriedener Vater sind das größte Geschenk für die Entwicklung eines jeden Kindes.

In diesem Sinne, lasst uns die Reise in den Schlaf zusammen angehen – mit offenen Armen, einem offenen Herzen und der festen Überzeugung, dass unsere Präsenz und unsere Liebe die stärksten Werkzeuge sind, die wir haben.

Hier noch 10 konkrete Tipps, die deinem Baby beim Durchschlafen helfen können und Sicherheit und Geborgenheit vermitteln:

  • 1. Ein Schlafritual einführen
    Wie wäre es, wenn ihr eine kleine abendliche Tradition einführt? Ein ruhiges Bad, gefolgt von einer liebevollen Gute-Nacht-Geschichte und einem sanften Einschlafritual kann eurem Baby helfen zu verstehen, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Diese Routine kann dazu beitragen, den Schlafrhythmus zu regulieren und das Einschlafen und Durchschlafen zu erleichtern.
  • 2. Die richtige Schlafumgebung schaffen
    Achtet darauf, dass das Kinderzimmer eine angenehme Temperatur hat, weder zu warm noch zu kalt. Verdunkelt das Zimmer, um den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu unterstützen. Studien haben gezeigt, dass Dunkelheit den Melatoninspiegel erhöht, ein Hormon, das den Schlaf reguliert. Keine Angst, Babys fürchten sich noch nicht vor Dunkelheit.
  • 3. Störende Geräusche ausblenden
    Ein leises, monotones Hintergrundgeräusch kann dazu beitragen, störende Geräusche auszublenden und eurem Baby eine beruhigende Geräuschkulisse zu bieten. Dies kann den Schlaf fördern und dazu beitragen, dass euer Baby ruhiger schläft. Zusätzlich erinnert es an die Zeit in Mamas Bauch.
  • 4. Bindungstank füllen
    Nähe und Zärtlichkeit sind für Babys essenziell. Kuscheln und Hautkontakt fördern die Bindung zwischen Eltern und Kind und sorgen für ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. So fühlt sich euer Baby geliebt und geborgen und schläft besser ein.
  • 5. Ein gemütliches Nest schaffen
    Ein gemütliches Bettchen mit weicher Bettwäsche und einem kuscheligen Schlafanzug kann eurem Baby ein Gefühl von Behaglichkeit vermitteln. Achtet darauf, dass es nicht zu warm oder zu kalt ist und dass keine gefährlichen Gegenstände im Kinderbett liegen.
  • 6. Den natürlichen Rhythmus respektieren
    Jedes Baby hat seinen eigenen Schlafrhythmus. Achtet darauf, die Bedürfnisse eures Babys zu erkennen und zu respektieren. Es ist in Ordnung, sich nach dem Baby zu richten und nicht nach starren Schalfplänen. Für Babys bedeutet Durchschlafen auch oft, einige Stunden am Stück zu schlafen, nicht unbedingt die ganze Nacht.

     

  • 7. Guter Tagschlaf fördert den Nachtschlaf
    Eine ausgewogene Balance zwischen Tag- und Nachtschlaf ist entscheidend. Sorgt dafür, dass euer Baby tagsüber genügend Schlaf bekommt. Übermüdung kann es schwerer machen, nachts zur Ruhe zu kommen und durchzuschlafen. Tagschlaf ist somit nicht nur Erholung, sondern bereitet auch auf einen erholsamen Nachtschlaf vor.
  • 8. Zwei Stunden am Stück reichen
    Beachtet, dass es für euer Baby vorteilhaft sein kann, tagsüber nicht länger als zwei Stunden am Stück zu schlafen. Wenn euer Baby nur noch einmal am Tag schläft, ist es in Ordnung, wenn diese Schlafphase etwas länger dauert. Aber bei mehreren Schläfchen am Tag ist es hilfreich, es nach etwa zwei Stunden sanft zu wecken. Dies kann dazu beitragen, dass sich ein ausgewogener Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt und das Baby nachts besser durchschläft.
  • 9. Babys und der frühe Vogel
    Babys lieben es, den Tag früh zu beginnen! Eine Aufwachzeit zwischen 6 und 7 Uhr morgens ist für sie völlig normal und passt wunderbar in ihren kleinen Biorhythmus. Wenn es ums Schlafengehen geht, liegt die magische Zeit meistens zwischen 19 und 20 Uhr. Diese Uhrzeiten sind perfekt auf die natürlichen Schlafbedürfnisse eurer kleinen Schätze abgestimmt.
  • 10. Geduld und Liebe: Schlaf ist ein Prozess
    Das Durchschlafen eines Babys  ist ein Entwicklungsprozess, und es ist normal, dass es Höhen und Tiefen gibt. Habt Geduld und zeigt eurem Baby Liebe und Geborgenheit, auch wenn es schwierige Nächte gibt. Gemeinsam werdet ihr diesen Weg meistern und eure Nächte entspannter gestalten. Und denkt immer daran, mit der Zeit, viel Liebe und mit zunehmendem Alter wird das Durchschlafen für die meisten Babys zur Normalität. 

Es ist mir ein Anliegen zu betonen, dass jeder Ratschlag als Orientierung zu verstehen ist. Jedes Kind ist einzigartig, und manche Schlafherausforderungen erfordern individuelle Lösungsansätze, die genau auf euer Familienleben zugeschnitten sind. Solltest du Fragen haben oder eine persönliche Beratung wünschen, stehe ich dir gerne zur Verfügung. Es ist wichtig, dass du dich sicher und kompetent in deiner Rolle als Mutter oder Vater fühlst, denn dadurch bekommst du wieder Raum, um auf deine natürliche Intuition zu hören, die dich in vielen Situationen verlässlich leiten wird.

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